Der Januar in Bildern

So kurz vor Schluss jag ich doch noch mal ein Update hier rein.
Zum einen wollte ich mich für über 10 000 Besucher hier bedanken und zum anderen wollte ich den Monat Januar nicht ganz vergessen bzw. die Ereignisse, die keinen eigenen Beitrag bekommen haben, Revue passieren lassen – deswegen jetzt hier der Monat Januar 2012 in der Bilderübersicht :)

*Edit Bilder werden nachgereicht*

Chicago – The windy City

Meine vorletzte Städtereise ging nach Chicago. Auch die “Windy City” genannt – zwar liegt sie nicht am Meer aber am großen Lake Michigan, der auch zu den fünf größten Seen Nordamerikas gehört.
Ich hatte Glück, denn 1. hat ich noch 2 Urlaubstage und 2. waren drei Kollegen aus Deutschland (Andreas, Andreas und Andreas inkl. Freundin) dort oben und hatten ne Wohnung mitten in Chicago, in der ich günstigst wohnen durfte :)

Donnerstag (02.02.2012)
Günstigen Flug für $80 hin und zurück erwischt. Habe bei nem Kumpel in Boston geschlafen und 3 Stunden später war ich auch schon in Chicago. Wohnung gleich gefunden und dann gings auch gleich los zum Dodgeball (Völkerball). Danach sind wir noch in eine urige Kneipe abgetaucht. Um Mitternacht war Schicht im Schacht, denn morgen mussten meine Kollegen arbeiten und ich wieder mal auf Touri machen :)

Freitag (03.02.2012)
Zu Fuß gings auf durch die Stadt. Zum Glück lag ich wirklich mittendrin im Gewimmel und konnte alles super erreichen. Sogar einen Stadtführer hatte ich dabei in meiner Tasche. Der Tag war ziemlich bewölkt aber fast kein WIND! und geschmeidige 5°C machten es mir einfach. So bin ich wirklich durch das komplette Downtown gekommen und hab alles gesehen. Hab mich in einem Starbucks aufgewärmt und in der bekanntesten Pizzeria (Uno) eine Deep Dish Pizza gegessen. Dann gings zum Strand und wieder zurück durch die Stadt in die Wohnung. Abends gings dann noch ins Chicago Brauhaus – ein deutsches Restaurant mit deutscher Musik. Und als Abschluss auf den Hancock Tower, wo wir im 96. Stock die tolle Aussicht und ein Bierchen genießten.

(Als kleines Schmankerl, Donnerstag und Freitag als GPS-Tracking)

Samstag (04.02.2012)
Mietauto geholt und die ganze Truppe los nach Millwaukee. Auf dem Weg dahin – wie soll es anders für ein Auto voller Deutsche sein – halt beim Bratwurst-Stop. Dann noch ein Zwischenstop in einem Outlet. Bisschen Shoppen (Yeah Calvin Klein Hose für $11 haha) und weiter gings in das Miller-Valley. Dort ist eine der größten Brauerein der USA ansässig und stellt dort Bier unter den Marken Miller, Corrs aber auch Pilsner Urquell her. Kostenlose Brauereiführung + Freibier am Ende mussten einfach sein :)
Unser eigentlich Ziel lag dann am Abend vor uns. Denn die Chicago Bulls (der Verein von Michael Air Jordan) spielten dort gegen die Millwaukee Bucks. Geiles Spiel. Geile Show und Chicago hat auch noch gewonnen. Sehr coole Aktion!

Sonntag (05.02.2012)
Bisschen ausschlafen und dann auf zum Flughafen. Ich musste ja schließlich rechtzeitig zum Superbowl wieder daheim sein – ob ich das geschafft habe und andere Geschichten die nächsten Tage hier :)
Nochmal vielen Dank an Vöni und den Günni für Speiß und Trank an dieser Stelle!

Toronto

Als ich aus Seattle zurückgekommen bin, ging es gleich an die Planung für den Toronto-Trip. Den hatte ich mir schon lange vorgenommen, da ich die dort in der Nähe befindlichen Niagara-Fälle anschauen wollte, bevor ich heimgehe.
Glücklicherweise hat mein Mitbewohner Sören die Idee gar nicht schlecht gefunden und hat sich mir angeschlossen. Der Trip war von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nacht geplant und wir holten uns ein Mietauto für die 900km Strecke (einfach!)

Wie beim letzten Mal, hab ich die Bilder schön durchnummeriert und benannt – deshalb hier wieder die Kurzfassung:

Freitag (27.01.2012)
Sören und ich sind ein bisschen früher von der Arbeit losgekommen, so dass wir unser Auto mieten konnten und dann die lange hinreise antreten konnten. Geplante Ankunft war kurz nach Mitternacht. Hatt dann aber mit Pausen usw. doch noch bis halb 2 früh gedauert. Sind dann gleich in unser Bett gefallen – aber die Fahrt war lustig und wir hatten wirklich keine Langeweile, dank einem USB-Anschluss am Autoradio (gute Musik) :)

Samstag (28.01.2012)
Natürlich sind wir gleich früh los – es war um die 0°C, was für Kanada zu dieser Jahreszeit wirklich warm ist. Wir hatten also Glück und nach einem Frühstück im Tim Hortons (sowas wie Dunking Donuts in Kanada) ging es los auf die Tourie-route. Wir fuhren mit der U-Bahn Downtown (Tagesticket für uns beide 10$) und dort liefen wir durch die Stadt – war leider sehr windig und es fing an uns den Schneeregen ins Gesicht zu blasen. Deshalb Zwischenstopp im örtlichen Pub und Planänderung. Denn auf den Tower konnten wir nicht wegen den Wolken und draußen Laufen war auch sehr ungemütlich. Deshalb gings in eine Brauerei und dann in ein Einkaufszentrum (Eaton Center) Da Toronto eine der weitverzweigtesten unterirdischen Fußgängerzonen der Welt hat, lies es sich auch da ganz gut aushalten. Dann traf ich einen Freund aus Sydney (David) und wir gingen unterirdisch schön essen. Danach klarte es auf und wir schafften es rechtzeitig zur Dämmerung auf den Tower und erlebten wie die Sonne unterging und eine dicke Wolkenfront über Toronto hereinbrach. Dann schnell heim ins Hotel, rausputzen für die Abendgestaltung. Sören traf noch kurz eine alte Bekannte (da er schon mal für ein Jahr in Kanada war) und dann gingen wir in den teuersten Club der Stadt, da mich Kerensa – eine alte Freundin aus Sydney – dorthin eingeladen hatte. Sehr exklusiv, edel und super Musik. Von den Mädels muss ich gar nicht erst schwärmen oder? (Gallerie)

Sonntag (29.01.2012)
Aufgewacht – die Sonne lacht! Wir machten uns vormittags gleich wieder auf den Rückweg – denn die Strecke war wieder lang und auf dem Plan standen noch die weltbekannten Niagara-Fälle!
Frühstücks-Zwischenstop in Tim Hortons (wo man ab jetzt auch Kaffee in 1,5 Liter Bechern kaufen kann) und ab zu den Fällen. Waren schon schön anzusehen und wir machten ein paar tolle Bilder. Im Sommer kann man sogar noch mit dem Boot unten rumfahren – aber das blieb uns ja leider verwährt.
Um ca. 22 Uhr sind wir dann wieder daheim angekommen und ruhten uns erstmal von diesem spektakulären Wochenendtrip aus!

Seattle – The rainy city

Hallo liebe Freunde der gediegenen Reiseberichterstattung :)
Mein erster Teil der spannenden Stories geht über die schöne Stadt Seattle, die an der Westküste der USA im Staat Washington liegt. Mein Trip war eigentlich für Do-So geplant, musste aber wegen einem Schneesturm in Seattle um einen Tag verschoben werden (die Jungs da oben sind nur Regen und kein Schnee gewöhnt).

Um nicht alle Details vorwegzunehmen oder zweimal erzählen zu müssen, habe ich die Bilder soweit betitelt und liefere hier nur eine Kurzzusammenfassung:

Freitag (20.01.2012)
Abflug mit extra viel Beinfreiheit und extra wenig Gepäck mit JetBlue. Die haben auch gleich, dem Namen entsprechende, eklige blaue Chips verteilt ^^
Am Flughafen wurde ich von meinem Host Scott abgeholt. Ich kenne ihn aus meiner Sydneyzeit und er studiert dort und hat eine Wohnung, zu der wir gefahren sind.

Samstag (21.01.2012)
Der Tag began mit einem gediegenen Frühstück und sein WG-Mitbewohner entschied sich bei unserer heutigen Tourie-route durch Seattle mitzukommen. War sehr cool, da mich die Jungs zu allen Sehenswürdigkeiten geschleust haben und immer mal Zeit für ein entspanntes Belohnungsbier blieb.
Stichworte: Space Needle (höchster Turm dort), Music Museum (Nirvana und Jimi Hendrix sind von dort), 1. Starbucks der Welt, Pike Market (ältester Markt der USA)
Und am Abend haben wir dann noch eine kleine Party in der WG geschmissen :)

Sonntag (22.01.2012)
Die Stadt macht ihrem Namen (als regnerische Stadt) alle Ehre und lässt uns keine Chance – wir müssen das Auto nutzen. Auf gehts zu einem sehr leckeren Frühstück um 12 Uhr Mittag und dann zu einigen weiteren Sehenswürdigkeiten (Gas works Park), University of Washington, dem Troll usw. Den Abend haben wir in einer schönen Bar mit coolen Freunden von Scott ausklingen lassen.

Montag (23.01.2012)
Der Rückflug wartet auf mich und da Scott in die Uni muss, mach ich mich auf den über 1 Stündigen Weg durch die City zum Flughafen. Von dort noch mal 6 Stunden Flug + Zeitverschieben und schon wars Abends in Boston und bis ich endlich heimgekommen bin (zum Glück haben mich meine Mitbewohner gefahren)

 

 

Ein kleines Lebenszeichen

Hey Leute,

Ich melde mich gerade aus dem schönen und windigen Chicago. Aktuell bin ich fast jeden Tag unterwegs. Aber hab tolle Bilder für euch und am Sonntag/Montag werd ich dann auch wieder mal alles nachholen (war in Seattle, Toronto und eben gerade in Chicago)

Liebe Grüße und in genau 3 Wochen bin ich ja auch schon wieder daheim!
Kili

Holiday Parties und ihre (leckeren) Folgen

Letztes Wochenende hatten wir von meiner Firma aus unsere Holiday-Party. Also die jährliche Firmenfeier. Jeder durfte einen Gast mitbringen und es gab ein leckeres Buffet, einen DJ und eine Tombola.
Die Firma hat sich nicht Lumpen lassen und eine schöne Location in “Old Sturbridge Village” angemietet. Typischerweiße für Amerika, haben die sogar für die Footballbegeisterten einen Fernseher aufgestellt, der das abendliche Spiel des lokalen Teams übertragen hat ^^
Wir (meine zwei Mitbewohner) hatten noch zwei Bekannte eingeladen, die wir schon von einer anderen Holiday Party im Dezember kennen.

Die Amis sagen auch immer “Holiday Party” und nicht Weihnachtsfeier, da man ja damit die anderen Religionen, die dieses Fest nicht feiern, ausgrenzen würde… tja in der Theorie ist das hier halt das “Land of the free” :)

Noch nen cooler Funfact: Die erste Party, auf der wir waren, war von einer “Back- und Konditorenfabrik” und so haben wir vorgestern erst wieder ein rießen Paket an kostenlosen Cookies von der Firma geschenkt bekommen (Natürlich, weil wir als so gute Gäste aus Deutschland aufgetreten sind haha)

*Update1*
Die ersten paar Bilder sind von der ersten Party, die anderen Bilder, von der Party bei Schott. Dort zu sehen meine Arbeitskollegen, mein Cheffe und das letzte Bild bin ich mit meinen zwei Mitbewohnern :)
Weitere Bilder kommen noch, sobald sie eintrudeln

Lowell, Newburyport und die letzten Wochen

Tja und schon sind es nur noch etwas mehr als 5 Wochen, bis ich wieder in Deutschland aufschlage. Zeit, die letzten Wochenenden hier zu verplanen, denn ich will meine Zeit ja auch noch gut nutzen hier. Einiges hab ich ja schon angekündigt und andere Sachen stehen noch in der Schwebe (Seattle, Chicago, Niagara Fälle, Washington D.C.)

In der Zwischenzeit haben Christopher und ich einen kleinen Tagestrip von uns daheim aus gemacht. Es ging nach Newburyport, was ein kleines Küstendorf ist (und im Sommer wohl auch sehr belebt ist). Jetzt im Winter war leider trotz des schönen Wetters nicht viel los. Deswegen gings dann weiter zu etwas mehr geschichtlichen, nämlich “Lowell”. In diesem Ort hat die Industrialisierung Amerikas angefangen. In dem Fall mit der Stoffverarbeitung und sie hat so alle Epochen einer typischen Industriestadt durchgemacht. Aufstieg, schneller Fall (auch durch die Globalisierung) und inzwischen ist sie wieder mit neuen Dienstleistungen einigermaßen eine normale amerikanische Stadt geworden.